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Insider-Guide: James‘ Top-Tipps für weihnachtliche Magie in London

Als Einheimischer in London, welche sind deiner Meinung nach die absoluten Höhepunkte und versteckten Schätze, die Besucher unbedingt in der Stadt sehen und erleben müssen?

Ich stamme ursprünglich nicht aus London, aber nach vielen Jahren des Lebens und Arbeitens dort fühle ich mich durchaus wie ein «echter» Londoner.

Meine Höhepunkte, besonders für Besucher:

  1. Borough Market: Eine eklektische Mischung aus Ständen, Restaurants, Bars und Geschäften in der Nähe der London Bridge; wunderbar das ganze Jahr über.
  2. Der Tower of London: Möglicherweise das historischste Gebäude in London.
  3. Die Houses of Parliament und Big Ben: Sie sind aus gutem Grund ikonisch, und vielleicht läuft man hier und da ja dem Premierminister über den Weg.

Die versteckten Schätze aufzulisten ist schwieriger, da London voller wundersamer Ecken ist, und es Wochen dauern würde, um sie zu erkunden. Meine persönlichen Favoriten sind die nachstehenden:

  1. Postman’s Park: Ein öffentlicher Park, den viele Leute nicht kennen!
  2. Leake Street Arches: Strassenkunst, Essen und Veranstaltungen an einem Ort vereint, der noch immer wie ein gut gehütetes Geheimnis ist.
  3. Little Venice: Charmante Kanäle und Cafés am Wasser sorgen für eine echte Veränderung des eigenen Tempos.

London ist bekannt für seine einzigartige Architektur. Welches Gebäude hat deiner Meinung nach den grössten kulturellen und historischen Einfluss auf die Stadt und warum?

Das könnte leicht eine lange Liste sein, von der St. Paul’s Cathedral über den Gherkin bis hin zum Lloyd’s Building. Das British Museum sticht jedoch hervor, aufgrund seines kulturellen und historischen Einflusses. Seine umfangreiche Sammlung zeigt die globale Geschichte und Kultur und macht es zu einem Symbol für die multikulturelle Ethik und historische Tiefe Londons.

Welche englischen Gerichte oder kulinarischen Erlebnisse empfiehlst du Besuchern, um die lokale Gastronomie zu genießen? Welche Restaurants würdest du besonders empfehlen?

Am einfachsten wäre es wohl, auf diese Frage mit «Fish and Chips» oder einem  «Sonntagsbraten» zu antworten. Aber London ist die vielfältigste und kosmopolitischste Stadt im Vereinigten Königreich.

Um die bestmögliche Mischung zu bekommen, würde ich daher empfehlen:

  1. «Dishoom» für einen indischen Touch beim Frühstück
  2. «Cockney’s Pie & Mash Shop» für eine sehr lokale Erfahrung beim Mittagessen
  3. «Hunan» für das Abendessen und einige der besten chinesischen Gerichte ausserhalb Chinas

Wie hat sich London in den letzten Jahren entwickelt und welche Veränderungen hast du in Bezug auf Tourismus, Kultur und den Lebensstil der Stadt beobachtet?

In den letzten Jahren ist London immer kosmopolitischer geworden, hat aber seinen historischen Charme bewahrt. Die Stadt erlebt mehr und mehr nachhaltige Praktiken und bewegt sich hin zu fussgängerfreundlicheren Räumen, was sie für Besucher besser als je zuvor macht. Erlebnisse und Veranstaltungen sind für Jung und Alt, Familien und Singles ausgelegt. Der öffentliche Verkehr ist aussergewöhnlich gut, aber es ist auch eine Stadt, in der man viele, schöne Stunden damit verbringen kann, in gemächlichem Tempo herumzulaufen.

Gibt es besondere Veranstaltungen, Festivals oder lokale Traditionen, die du als Einheimischer in London Touristen empfehlen würdest?

Es gibt fast immer etwas Besonderes, also je nachdem, wann du uns besuchen kommst, könnten folgende Events einen Besuch wert sein:

  1. Der Notting Hill Carnival: Eine lebendige Feier der karibischen Kultur.
  2. Die Lord Mayor’s Show: Eine historische Prozession, die seit Jahrhunderten existiert und wirklich einzigartig ist.
  3. Trooping the Colour: Ein London-Besuch ist nicht komplett, ohne die Tradition und Pracht der Monarchie und des Buckingham Palace zu erleben.

Was muss man unbedingt während der Weihnachtszeit in London besuchen? Und warum?

Wenn du das Glück hast, die Weihnachtszeit in London zu verbringen, musst du unbedingt zum Winter Wonderland im Hyde Park. Ein festlicher Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Märkten und weiteren saisonalen Aktivitäten.

Was schätzt du am meisten an der Zusammenarbeit mit EMA Global?

Die Zusammenarbeit und Kooperation sind ein äusserst zufriedenstellender Teil der Arbeit mit EMA Global, gerade auch im Sinne von Best Practice-Ansätzen. Am interessantesten ist, dass die Herausforderungen, mit denen wir individuell konfrontiert sind, oft doch auch länder- und kontinentenübergreifend dieselben sind. Es gibt global viel mehr Gemeinsamkeiten, als die Leute erwarten würden, und so können wir wirklich zusammenarbeiten, um Probleme zu lösen und unseren Service für unsere KundInnen zu verbessern.

Nach all den Jahren der Zusammenarbeit mit EMA Global, was war dein denkwürdigstes Erlebnis bei der Arbeit mit EMA Global?

Mein denkwürdigstes Erlebnis mit EMA Global war auf meiner ersten globalen Konferenz in New York. Ich betrat die Bar, in der wir uns am Vorabend der Konferenz trafen, hatte bisher niemanden aus der Gruppe persönlich getroffen und wurde sofort von freundlichen Gesichtern umgeben, die sich alle vorstellen und mehr über mich erfahren wollten. Innerhalb einer Stunde wussten wir alles über die Leben und Arbeit des anderen, und innerhalb von ein paar weiteren tanzten wir Tango im Barbereich!

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Deborah Lang

Executive Assistant

Deborah Lang arbeitet als Executive Assistant für EMA Partners Switzerland AG.

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Interview Philippe Eyer

Was macht dir am meisten Freude in deinem Job, Philippe?

Mein Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, die nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gut zueinander passen. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine harmonische Arbeitsatmosphäre und ein gutes Teamgefühl massgeblich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Dabei geht es nicht nur darum, die richtigen Qualifikationen und Fähigkeiten zu finden, sondern auch darum, den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Kandidaten gerecht zu werden. Ich bin stolz darauf, Menschen dabei zu helfen, ihre beruflichen Ziele zu erreichen und damit auch den Erfolg des Unternehmens massgeblich mitzugestalten.

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Deine Erfahrung im Executive Search ist sehr profund. Was würdest du als deine 3 Kernkompetenzen beschreiben? Was macht dich aus?

  1. Ein gutes Gespür, auch bedingt durch die jahrlange Erfahrung, die richtigen Menschen zusammenzubringen
  2. Gutes Verständnis für die Bedürfnisse und Anforderungen auf Kundenseite
  3. Persönliches Engagement

Was braucht es deines Erachtens nach heutzutage als KandidatIn erst recht, um erfolgreich durch den Prozess zu gehen und den zukünftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen?

Manchmal würde ich mir wünschen, dass sich KandidatInnen vermehrt in die Rolle des Arbeitsgebers hineinzuversetzen versuchen und nicht nur eindimensional, im Sinne von «was stimmt für mich», die Situation betrachten. Die Anforderungen, ein attraktives, sinnstiftendes und nachhaltiges Arbeitsumfeld «zur Verfügung» zu stellen, hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Es braucht mehr gegenseitiges Verständnis – als Basis für nachhaltigen gemeinsamen Erfolg. Wenn sich beide Seiten bereits im Kennenlernprozess offen und ausgeglichen darüber austauschen können, ist der Bewerberprozess von Erfolg gekrönt – für beide Seiten.

Was braucht es deines Erachtens nach in Zeiten des Fachkräftemangels mehr denn je, um erfolgreich Top-KandidatInnen für eine Vakanz zu interessieren?

Die Vakanz sollte dem Kandidaten/der Kandidatin eine Weiterentwicklung, einen nächsten Schritt bieten können. Dies muss nicht immer in Form von einem höheren Salär oder einem nächsten hierarchischen Schritt sein: Oft reizt auch eine neue Aufgabe oder ein Branchenwechsel. Die Firmenkultur spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. KandidatInnen müssen sich im neuen Umfeld wohlfühlen. Darauf wird immer mehr Wert gelegt. Und viele KandidatInnen spüren bereits innerhalb den ersten Gesprächen schnell, ob dies der Fall sein wird oder nicht. Je offener und geradliniger ein Unternehmen auch in diesem Sinne auftritt, desto höher sind die Chancen, dass sich Top-KandidatInnen für die Vakanz nachhaltig interessieren.

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Philippe Eyer

Managing Partner

Philippe Eyer arbeitet seit 1999 für EMA Partners Switzerland AG und übernahm 2009 die Führung als Managing Partner.